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DMA284 > HOBBY 26.01.26 13:02l 62 Lines 3149 Bytes #999 (0) @ DL
BID : 9701A9522284
Read: GAST
Subj: Re: Die Not mit den Nodes
Path: DBO841<DBO595<DOK346<GF1BOX<DBX206<AP3BOX<DBO284
Sent: 260121/0115Z @:DBO284.#GF.NDS.DEU.EU [Wittingen,NDS,Germany] #:122 XrPi50
Date: Wed, 21 Jan 2026 01:15:17 -0001
From: dma284@dbo284.#gf.nds.deu.eu <dma284@dbo284.#gf.nds.deu.eu>
To: hobby@dl
Subject: Re: Die Not mit den Nodes
Message-ID: <9701A9522284>
Moin!
Also der Text ist doch recht wirr und ist voll mit falschen Aussagen.
Eigentlich könnte das Netz, wunderbar funktionieren. Wenn denn die Sysops
wüssten was sie da so tun. Du würfelst in deinem Text aber ne Menge
durch einander.
AX25 ist das grundlegende Layer 2 Protokoll bei Packet Radio. Es überträgt die
Daten zwischen zwei Stationen. Als Adressierung kommt das Rufzeichen oder Call
zum Einsatz. Es gibt im Connected Mode nur Punkt zu Punkt Verbindungen. Jeder
AX25 Stack ist auch Digipeating fähig, sofern dieses aktiviert ist. Bedeutet
man kann eine andere Station damit beauftragen AX25 Pakete weiter zu leiten.
In den Anfangstagen hat man auf nem hohen Standort einfach nen Packet Station
gesetzt und hat Digipeating erlaubt. Man hat aber schnell festgestellt das
dieses ineffektiv ist und die Funkkanäle schnell dicht gemacht hat.
Man kam dann dazu, das ein Node, jedoch noch ohne intelligentes Routing, besser
ist, weil hier die Ende zu Ende bestätigung die beim Digipeating erforderlich
ist schon am Node passiert. Es war besser, aber immer noch nicht gut.
Dann hat man sich überlegt, das es besser ist, User Einstiege und weiter Node
zu Node Verbindungen auf unterschiedliche Frequenzen zu legen. Also konnten die
Nodes in ruhe untereinander quatschen und die User störten sie dort nicht.
Mit wachsen des Netzes war es jedoch schwierig abzubilden wie kann ich denn
jetzt wen erreichen. Dafür wurde dann NETROM erfunden und auch RMNC/Flexnet.
Beide konnten sich mit direkten Nachbar Nodes austauschen und es gab
Informationen über das Netz, welche zum Routing genutzt werden konnte. NETROM
hat das über vom Sysop festgelegte Qualitäten gemacht und Flexnet hat von je
her die Laufzeiten gemessen, was besser war.
NETROM hat irgendwann nachgezogen und es wurde INP3 erfunden. Jetzt konnten
auch NETROM Nodes Laufzeiten messen. Problem hier ist aber, das Laufzeiten und
Qualitäten nicht miteinander vereinbar sind. XNet hat das jedoch gemacht und
das Ergebnis sehen wir im CB-PR Netz. Loops und Schleifen überall.
Die Lösung ist einfach. XNet darf nicht mit NETROM Nodes verbunden werden, die
nur das alte NETROM Protokoll mit Qualität benutzen. Warum es im CB-PR AXIP/UDP
Nodenetz gibt die nur altes NETROM machen, verstehe ich nicht. Vor allem BPQ
Sysops fallen dadurch auf. Ihnen sei gesagt, aktuelle BPQ Versionen können
INP3.
Auf Funkports, falls man wirklich einen NETROM Nachbarnode hat den man anbinden
will, kann ich noch verstehen das man da kein INP3 laufen haben will und lieber
altes NETROM macht. Aber dann bitte so das die Portqualität schön weit unten
ist. Dann passiert es auch nicht das ein DX Node wie z.B. der POR001 hier bei
uns das Routing durcheinander bringt.
H-Routen haben mit dem Node Netz überhaupt nichts zu tun. Sie sind Teil einer
Mailbox Adresse. #NRW.DEU.EU ist eine H-Route.
Was Google da ausgespuckt hat ist halt KI Müll. Schlimm das sowas auch noch
verbreitet wird.
55 & 73 Marc-Andre
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